"Offener Nachmittag" im Mesnerhaus am 11. März 2009

Kindheitserinnerungen von Berthold Stehle

Eine große Zahl Alt- und Neubürgerinnen und -bürger fanden sich am "Offenen Nachmittag" zusammen, um den Erinnerungen Berthold Stehles zu lauschen, der seine Kindheit im Mesnerhaus erlebte. "Es ist ein ganz besonderes Gefühl, über meine Lebenszeit im Haus meiner Kindheit zu erzählen", sagte er. Sein Vater führte von 1937 bis 1960 den Dienst des Mesners aus. Dafür durfte die Familie, die von Land- und Viehwirtschaft lebte, im Mesnerhaus wohnen. Es war eine entbehrungsreiche Zeit. Wenige Baumaßnahmen und Reparaturen erfolgten und die Küche war gleichzeitig Bad für die ganze Familie. Berthold Stehle erklärte die Tätigkeiten des Mesners und fügte viele Erlebnisse hinzu, die in der fröhlichen Runde Erinnerungen weckten: "Genau so war es", "Weißt Du noch?" oder "Das werde ich nicht vergessen".

Im Herbst wird die Agendagruppe "Soziales Leben", die wie immer für Kaffee und Kuchen sorgte, diese "Erzählrunde" fortsetzen.

Der nächste "Offene Nachmittag" für Jung und Alt findet am 13. Mai statt. Eine herzliche Einladung zu diesem gemütlichen Treff geht an alle Bürgerinnen und Bürger!

Text und Fotos: Barbara Dittrich